Střížovice

Der Name der Gemeinde Střížovice wurde von den Sudetendeutschen als Strschischowitz umgeschrieben.

Die Gemeinde gehört zur Zeit zur Gemeindebehörde Snědovice. Die größte Blüte verzeichnete Střížovice am Ende des 19. Jhdts., als hier 50 Häuser mit 239 Bewohnern standen. Die aktuelle Einwohnerzahl mit ständigem Wohnsitz ist: 95 Personen.

Inmitten des Dorfplatzes von Střížovice steht die St. Prokops-Kapelle, die in den Jahren 1878–79 vom Baumeister F. Jandausch nach einem Projekt von Wenzel Nademlensky von Hoštka im Pseudorenaissancestil gebaut wurde. Gegenüber der Kapelle, auf der Südseite des Dorfplatzes neben der Bushaltestelle befindet sich die Sandsteinskulptur des St. Johann Nepomuks aus dem Jahre 1864. Hinter der Skulptur steht ein Haus mit  Dekor im Empirestil, im Giebeldreieck befindet sich das Relief der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Neben der Seitenwand der Bushaltestelle steht ein Steindenkmal, das an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert. Aus seiner Architektur kann man schließen, dass es sich wahrscheinlich um ein Monument für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten handelt, auf dem der ursprüngliche deutsche Text durch folgenden tschechischen Text ersetzt wurde: Zum Gedächtnis an die Befreiung durch die ruhmreiche Rote Armee und die tschechoslowakischen Helden am 9. 5. 1945. In Střížovice steht eine Reihe von schönen meistens aus 19. Jahrhundert stammenden Häusern, und zwar seinerzeit prachtvolle aus Ziegeln und Steinen gemauerte Bauernhöfe mit Zierputz und einfachere Gebäude mit Block- oder Fachwerkwänden. Sie werden nur von wenigen ständigen Bewohnern bewohnt, die meisten Häuser werden von den Urlaubern zu Urlaubszwecken genutzt und einem neueren Lebensstil angepasst, als zu welchem sie ursprünglich gebaut wurden.  


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